Öko? Logisch! Wie Sie die Umwelt und gleichzeitig Ihre Geldbörse schonen.
Gasförmige Chemikalien aus Baustoffen, Klebern, Möbeln, diversen Putzmitteln, Kosmetikartikeln oder Oberflächenbehandlungen sind schuld daran, dass uns geschlossene Räume oft regelrecht krank machen. „Gebäudebezogene Krankheiten, sogenannte Building Related Illnesses, sind in der Medizin klar definiert und Folge von Belastungen im Innenraum“, sagt die Ökologin Romana Ull vom Haus der Baubiologie in Graz. „Dazu zählen die typischen Innenraum-Allergien auf Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze sowie Erkrankungen durch verkeimte Klima- oder Befeuchtungsanlagen sowie die bekannte Legionellose.“
Darüber hinaus seien noch schwieriger eingrenzbare Umwelterkrankungen bekannt, die eng mit unserem Aufenthalt in Gebäuden verbunden sind: z. B. MCS bzw. Übersensibilität gegenüber Chemikalien und CFS, also das Chronische Müdigkeits- Syndrom. „Selbst Erkrankungen wie Neurodermitis, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) und reaktive Depressionen können durch Gebäude beeinflusst sein“, sagt Ull. Die Ursachen lägen in dem unüberschaubaren Cocktail aus nicht deklarierten Chemikalien in der Raumluft, technischen Feldern, Lärm und mangelnder Behaglichkeit. Der Weg zu gesundem Wohnen: „Schadstoffe ausfindig machen, Schadstoffquellen unschädlich machen und konsequent für ausreichend Frischluft sorgen.“
Quelle: KleineZeitung 11.11.2011
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